Sanft auf BARF umstellen: Schritt für Schritt

Sanft auf BARF umstellen: Schritt für Schritt

NATURE FIRST · UMSTELLUNG

Sanft auf BARF umstellen

Schritt für Schritt zu frischem Futter, ruhig und ohne Stress für den Magen.

Der Wechsel auf Rohfütterung gelingt am besten in Ruhe. Manche Hunde steigen problemlos sofort um, bei anderen lohnt sich ein behutsames Vorgehen. Wichtig ist, deinen Hund dabei aufmerksam zu beobachten und ihm Zeit zu geben.

Gut zu wissen

  • Eine Proteinquelle nach der anderen einführen
  • Anfangs gut verträgliche Sorten wählen
  • Kot, Gewicht und Energie im Blick behalten
  • Geduld schlägt Tempo

Schritt für Schritt umstellen

1

Vorbereiten

Tagesmenge bestimmen, eine gut verträgliche Fleischsorte besorgen und Dosen zum Portionieren bereitlegen.

2

Ruhig starten

Mit reinem Muskelfleisch einer Sorte beginnen. Ein leicht hungriger Magen erleichtert vielen Hunden den Einstieg.

3

Eine Quelle nach der anderen

Hat dein Hund eine Sorte gut vertragen, kommt die nächste dazu. So erkennst du, was bekommt.

4

Komponenten ergänzen

Nach und nach roher fleischiger Knochen, Innereien und ein wenig püriertes Gemüse hinzufügen.

5

Beobachten & anpassen

Kotbild, Gewicht und Wohlbefinden zeigen dir, ob die Richtung stimmt. Bei Bedarf langsamer machen.

Was in der Umstellung normal ist

In den ersten Tagen kann sich der Kot verändern, das ist Teil der Eingewöhnung. Ein typisches Zeichen für eine gute Rohfütterung ist später festerer, kleinerer Kot. Achte auf sauberes Arbeiten in der Küche und biete frisches Wasser an.

Bleiben Beschwerden bestehen oder geht es deinem Hund nicht gut, mache eine Pause und sprich die Umstellung mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt durch.

Hund am Napf

Bereit für den Start?

Hol dir den entspannten Einstieg und die passende Menge für deinen Hund.

Quellen & weiterführende Literatur

  • Carina Beth Macdonald: Raw Dog Food: Make It Easy for You and Your Dog.
  • Ian Billinghurst: Give Your Dog a Bone.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei anhaltenden Verdauungsproblemen, Vorerkrankungen oder Unsicherheiten wende dich bitte an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

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